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Goldman Sachs: Reiche Kunden entscheiden sich für Krypto

22. Juli 2021 // von admin

Über die Hälfte der Family Offices, mit denen die Bank Geschäfte macht, wollen in Kryptowährungen investieren oder sind bereits investiert.

Die Investmentbank Goldman Sachs berichtete über die Ergebnisse einer Umfrage unter angeschlossenen Family Offices und stellte fest, dass mehr als die Hälfte aller Befragten bereits in Kryptowährungen investiert oder daran interessiert ist.

Family Offices wenden sich Krypto zu

Family Offices, die Firmen, die das Vermögen der reichsten Familien der Welt verwalten, sind zunehmend daran interessiert, in Kryptowährungen zu investieren. Dabei sind auch neue Anwendungen wie Bitcoin Hero im Gespräch.

Laut Bloomberg News befragte Goldman Sachs seine angeschlossenen Family Offices und fand heraus, dass 15 % der Firmen bereits in digitale Vermögenswerte investiert haben, wobei weitere 45 % angaben, dass sie an der Erkundung von Kryptowährungsinvestitionen interessiert sind.

Die Umfrage von Goldman umfasste Antworten von über 150 Kunden weltweit. Von den Büros, mit denen die Bank Geschäfte macht, verwalteten 22% ein Vermögen von 5 Milliarden Dollar oder mehr und 45% beaufsichtigten ein Vermögen zwischen 1 Milliarde und 4,9 Milliarden Dollar. Für diejenigen, die an einer Diversifizierung mit Kryptowährungen interessiert sind, waren höhere Inflation, anhaltend niedrige Zinsen und andere makroökonomische Entwicklungen“ die Hauptgründe, die genannt wurden.

Meena Flynn, Co-Head of Private Wealth Management bei Goldman Sachs, kommentierte das Interesse der Family Offices an Krypto-Assets mit den Worten:

„Es gibt viele, die glauben, dass diese Technologie aus der Perspektive der Effizienz und Produktivität so einflussreich sein wird, wie es das Internet war.“

Das Interesse von Family Offices an digitalen Vermögenswerten ist Teil eines größeren Trends von großem Geld, das Kryptowährungsinvestitionen ins Auge fasst. Im Mai eröffnete Goldman Sachs seinen Krypto-Handelsdesk aufgrund des erneuten Interesses an Krypto-Vermögenswerten und Derivaten von Institutionen wieder. Seitdem hat die Bank mehrere bullische Berichte veröffentlicht, die das Potenzial von Kryptowährungen umreißen, wobei sie speziell Ethereum als das „höchste reale Nutzungspotenzial“ erwähnt.

Andere Investmentbanken sind ebenfalls optimistisch, was die langfristigen Aussichten von Kryptowährungen angeht. Ein Analyst von JPMorgan erklärte im April, dass Bitcoin durch vermehrte institutionelle Investitionen das Kursziel der Bank von $130.000 erreichen könnte.

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